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Ein Rundgang durch Sinzig
Von St. Peter über das Amtsgericht Sinzig, das Barbarossadenkmal, das Sinziger Schloss und das Gutshaus der Weierburg bis zum Zehnthof
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Es gibt wohl keinen Punkt in der Goldenen Meile im Rheintal, von dem das Sinziger Wahrzeichen, die Pfarrkirche Sankt Peter, nicht zu sehen ist. Die spätromanische Basilika, mit der vermutlich um 1225 begonnen wurde, ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Spätromanik. Grund genug, 1998 das Bauwerk als Teil des Weltkulturerbes in die Schutzliste der UN aufzunehmen. Die dreischiffige Pfeilerbasilika im gebundenen System mit Emporen und Zentralturm ist das älteste Bauwerk der Stadt und beherbergt bedeutende Kunstwerke wie den Passionsaltar von 1480 und eine Pieta aus der 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Bemerkenswert auch das Geläute, daß zu den ältesten im Bistum Trier zählt. |
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Nördlich der Pfarrkirche führt eine Treppe am Ehrenmal vorbei hinunter zur Barbarossastraße. Nach rechts der Straße folgend liegt nach hundert Metern auf der anderen Straßenseite das Amtsgericht Im Zuge der großen preußischen Justizreform am 1. Oktober 1879 entstanden überall im Lande neue Gerichtsstrukturen. So auch in Sinzig, wo ein Königlich Preußisches Amtsgericht die örtliche Rechtspflege im Einzugsgebiet der Gemeinden von Rheinschiene, Unterahr, Vinxtbach und Brohltal übernahm. Das heutige Gerichtsgebäude wurde im Jahre 1915 neu bezogen. Am 29. September 2004 würdigte das Sinziger Amtsgericht sein 125-jähriges Bestehen mit einer Feierstunde, der Eröffnung einer Fotoauss |
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In entgegengesetzter Richtung führt die Barbarossastraße zum Schloss. Auf dem Weg zum Schloss steht das überlebensgroße Barbarossadenkmal. Die Statue zeigt Kaiser Friedrich I. Barbarossa von Hohenstaufen, der wegen seines roten Bartes den Beinamen "Barbarossa" bekam. Aus seinen zahlreichen Aufenthalten im Reichshof und Pfalzort Sinzig gründet sich schließlich auch der Begriff "Barbarossastadt" Sinzig. Das heutige Sinziger Schloss entstand in der Zeit der Rheinromantik. 1854-1858 ließ der Kölner Kaufmann Gustav Bunge in Sinzig eine Sommervilla im Stil eines neugotischen Schlosses errichten. Die Gartenanlagen gestaltete man im Stil eines romantischen Parks. Dabei blieben der Schlossgraben und Reste der alten Man Der ehemalige Salon wird für Kulturveranstaltungen genutzt, das Billardzimmer war bis 1990 Ratssaal. Hervorzuheben ist, dass in Sinzig die Brautpaare im Schloss heiraten. Das Turmzimmer dient heute als Standesamt und bietet für diese Gelegenheit ein einzigartiges Ambiente. Einen ausführlichen "virtuellen" Rundgang bietet museum-sinzig.de |
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| Nach hundert Metern mündet linker Hand die Eulengasse in die Ausdorfer Straße, auf den ersten Blick eine unscheinbare Straße, aber doch die "Wiege des Rheinischen Adels". Der Wolfskehler Hof und die 1970 teilabgerissene Mar |
| Der Rheinstraße folgend, vorbei an dem Gutshaus der Weierburg, gelangt man nur wenig hinter der nächsten Ampelkreuzung zu einem weiteren Teil der Sinziger Stadtmauer mit der Wikhausruine. |
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Von da geht es ein Stück am Rosenpark vorbei in Richtung Kirche. Dort befindet sich der Zehnthof mit seinem sehenswerten Innenhof und dem "Rittersaal". Die Geschichte des Zehnthofs reicht bis in das Jahr 855 zurück. Das Vordergebäude ist barock, das dahinter liegende schloßartige Gebäude stammt aus dem Jahr 1875. |
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Vom Zehnthof sind es nur wenige Schritte bis zum Kirchplatz, dem Ausgangspunkt unseres Rundganges durch Sinzig. |