17. Juli 2002 | Überregionale Presseinformation


„Skulpturenweg 2002“

Vernissage am Ahrufer von Bad Neuenahr –

„Der erste Bildhauer, so sagt man, war der liebe Gott. Immerhin hat er aus Lehm den Menschen nach Gottes Abbild geschaffen. Der Bildhauer kann seine Kunst also auf jenen biblischen Tatbestand zurückführen,“ sagte Kurdirektor Rainer Mer
Mit dabei auch Bürgermeister Edmund Flohe, Alfons Meyer, Geschäftsführer der Tourismus & Service GmbH Ahr Rhein Eifel, Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie zahlreiche Sponsoren und interessierte Bürgerinnen, Bürger und Partner. „Ohne die kooperative Zusammenarbeit mit dem Land Rheinland-Pfalz, der Stadt, der Tourismus & Service GmbH, mit den Ho


„Bildhauerei ist Kunst in ihrer vollendetsten Form! Aus einem spröden, widerspenstigen, mit der Tücke des Materials behafteten Werkstoff etwas zu schaffen, das die Schwerkraft sinnbildlich gesprochen hinter sich lässt, ist ein grandioser Vorgang“ zeigte sich der Vorstand der Aktiengesellschaft beeindruckt. Dass die Künstler in Bad Neuenahr bereits einiges an Schwerkraft hinter sich gelassen haben, bestätigten die fortgeschrittenen Arbeiten an den wuchtigen Tuffsteinen aus der Eifel, aus denen Georg Ahrens, Martine Andernach, Willi Bauer, Ingbert Brunk, Karl-Heinz Deutsch, Claudia Maria Farina, Ljubo de Karina, Christoph Mancke, Bertrand Ney und Friedhelm Pankowski seit Anfang Juli ihre Skulpturen erarbeiten.
Ihre Kunstwerke werden nach der Finnissage am
3. August an verschiedenen Plätzen in Bad Neuenahr aufges
Die Entstehungsgeschichte des „Skulpturenweges 2002“, der die nördliche Flanke der rheinland-pfälzischen Skulpturenstraße bildet, erläuterte der künstlerische Leiter und Bildhauer Professor Karl Heinz Deutsch, der bereits mehrere Symposien leitete. Der Bildhauer und Dozent ging auf das Gesamtprojekt ein, das langfristig eine Verbindung von der südlichen Pfalz bis in den Norden von Rheinland-Pfalz, gar bis nach Nordrhein-Westfalen führen soll. Verschiedene rheinland-pfälzische Kommunen waren bereits Austragungsorte der vom Land und der Stiftung Rheinland-Pfalz geförderten Bildhauer-Symposien. Die Initiative gehe auf eine Idee zurück, die er gemeinsam mit einem befreundeten Steinbruchbesitzer voran getrieben habe, so Deutsch.


„Die Skulpturenstraße soll sich wie eine Perlenkette durch Europa ziehen, an der Kulturdenkmäler von Straßburg, der Skulpturenweg und auch das Skulpturenufer und das Arp-Museum in Remagen Rolandseck bis hin zum Kölner Dom als einzelne Perlen funkeln. „Losgelöst davon werden die zehn Skulpturen in Bad Neuenahr die Wertigkeit unserer Stadt nochmals erhöhen,“ betonte der Kurdirektor.
Neben der kulturellen Aufwertung spiele auch der direkte Dialog zwischen Künstlern und Bevölkerung eine bedeutende Rolle bei der Entstehung des Skulpturenweges. So auch bei der Vernissage, deren offizieller Teil mit der musikalischen Untermalung der Musiker Alexander Kelter (Saxophon) und Dirk Straube (Klavier) mit jazzigen Rhythmen eingeleitet wurde.
Währenddessen übernahm das Team des SETA-Ho
Weiter geht es am Skulpturenweg mit der Eröffnung der regionalen Kulturtage.
Am Sonntag, 28. Juli, ab 11 Uhr wird mit der Eröffnung von „are Kultur live“ die Veranstaltung „Jazz & Wein“ auf der Symposionswiese stattfinden. Mit dabei hochkarätige Weingüter des Ahrtals, lockere Jazz-Musik der Gruppe „The Uptown Four“, heimische Skulpurenkünstler sowie die Künstler des Skulpturenwegs 2002 - bei freiem Eintritt.
Abschluss der Veranstaltungen um den „Skulpturenweg 2002“ bildet die Finnissage am Samstag, 3. August, ab
11 Uhr im Kurpark durch Roland Her





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